Berufsfeldstudie “People & Organization 2020”: New Work löst Recruiting als Top-Priorität bei People-Managern ab

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) hatte Mitte des Jahres zur Teilnahme an der Berufsfeldstudie „People & Organization 2020“ eingeladen, für die sie erstmals mit dem Bundesverband der Personalmanager e.V. (BPM) kooperiert hat. Im Fokus der Berufsfeldstudie stehen insbesondere die wirtschaftlichen Veränderungen der letzten Monate, vor allem aus Sicht des HR-Managements. Nun liegen erste Ergebnisse der Studie vor, die von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP), vom BPM, Egon Zehnder und der Quadriga Hochschule durchgeführt wurde. Die Befragung von über 1500 HR-Managern in Deutschland zeigt deutlich, dass sich die Arbeitswelt in einem radikalen Umbruch befindet. Durch die Auswirkungen der Covid-19-Krise haben sich bestehende Trends noch weiter verschärft, das Arbeitsumfeld ist volatiler und turbulenter geworden – eine große Herausforderung für die Personalerinnen und Personaler. Sie haben in einer Zeit des permanenten Wandels vorausschauend auf die neuen Gegebenheiten zu reagieren. Besonders die Digitalisierung von HR-Prozessen und die Etablierung von New-Work-Strukturen haben in den vergangenen Monaten an Fahrt aufgenommen. Imposantes Beispiel: Während in der letzten Studienbefragung im Jahr 2017 nur 40 % der befragten Personalmanager behaupteten, Kommunikationstools für virtuelle Gespräche intensiv zu nutzen, schoss die Zahl in diesem Jahr auf 75 %. In Zeiten von Social Distancing sahen sich die Personaleinheiten nahezu dazu gezwungen, ihre Aufgaben anders zu priorisieren. New Work, die Neu-Gestaltung von bewährten Wertschöpfungsprozessen, avanciert 2020 zum Thema Nr. 1. Erste Informationen zur Studie: https://www.dgfp.de/Berufsfeldstudie2020