Fachkräftesicherung Special: Neu-Besetzung ist „out“. Mitarbeiterbindung ist „in“.

Mit jedem Mitarbeiter der geht, geht auch ein Stück Identität eines Unternehmens. Die Neu-Besetzung offener Stellen ist bei Weitem teurer als Mitarbeiter langfristig zu binden. Mal ganz abgesehen von hohen Schaltkosten, hinterlassen Mitarbeiter, die – aus Frust – gehen, Spuren bei den Mitarbeiterkollegen/innen. Eine nachzubesetzende Stelle bedeutet für die Mitarbeiter erst einmal erhebliche Mehrbelastung und die Einarbeitung des neuen Mitarbeiters ist ebenfalls zeitraubend. Vom Wissensverlust mal ganz abgesehen. Deutsche Unternehmen haben kaum Fans unter ihren Mitarbeitern. So die Ergebnisse der repräsentativen Studie  „Mitarbeiterfocus Deutschland 2018“ des Mainzer Marktforschungs- und Beratungsunternehmens…

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Generation Z und die Arbeitswelt: Anders als man denkt

• Junge Arbeitnehmer stehen für Sicherheit, Struktur und Pragmatismus • Personalexpertin Prof. Böhlich: „Führungsstile müssen angepasst werden“ Seit mehr als einer Dekade beschäftigt die Generation Y und ihre Forderungen an die Arbeitswelt Unternehmen (und Hochschulen). Doch nun startet bereits dienächste Generation – die „Generation Z“ – ins Berufsleben und stellt mit eigenen Werten und Wünschen Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Was die 15 – 25-jährigen von ihrer Vorgängergeneration unterscheidet und wie sich Unternehmen darauf einstellen können, erforscht Prof. Dr. Susanne Böhlich von der IUBH Internationalen Hochschule. „Um erfolgreich zu sein müssen…

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Abschied vom Vorgesetzten (Digitaler) Wandel erfordert agile Teams in holokratischen Strukturen (Teil 4/4)

von Harald Korsten 4. Von Change Agents und Räumen des Wandels Machtlose Führungskräfte übernehmen als Multiplikatoren des Wandels und Prozessbegleiter Aufgaben, die gegenwärtig fast ausschließlich von externen Experten übernommen werden (wenn überhaupt): Sie sind interaktive Trainer für Coachingverhalten, moderne Arbeitstechniken und echte Kritikfähigkeit. Sie moderieren schwierige Situationen und etablieren kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Sie begleiten Teams kompetent durch gruppendynamische Phasen (Forming, Storming, Norming), damit sich Leistungsfähigkeit (Performing) immer konstanter einstellt. Sie intervenieren bei unvermeidlichen Hierarchiebildungen in Teams, damit diese reflektiert und produktiv kanalisiert werden. Je heftiger (disruptiver) der Wandel daherkommt, um so…

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Abschied vom Vorgesetzten (Digitaler) Wandel erfordert agile Teams in holokratischen Strukturen (Teil 3/4)

von Harald Korsten 3.3 Kontinuierliche Verbesserung und hierarchefreie Organisation Agile Teams werden von Meeting zu Meeting besser durch eine einfache, aber nahezu unbekannte Routine, der „Prozessanalyse“. Zum Ende jedes Arbeitsmeetings beantworten sie in wenigen Minuten: Was hat uns diesmal – gefördert? – Ge-/behindert? > Was werden wir beim nächsten Mal besser machen? Plan > Do > Check > Act – die berühmte Prämisse des Kaizen (jap.: Weg der kleinen Schritte), ebenfalls bekannt durch den Toyota Way 2001, besagt, dass getane Arbeit regelmäßig ausgewertet werden muss, um weiter zu kommen /…

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Abschied vom Vorgesetzten (Digitaler) Wandel erfordert agile Teams in holokratischen Strukturen (Teil 2/4)

von Harald Korsten   3. Die DNA agiler Teams Agile Teams sind immer Leistungsteams, wobei Leistung keine Frage des Durchschnitts-IQ ist, sondern der fachlichen und sozialen Qualifikation. Alle Teammitglieder respektieren und vertrauen sich. Sie werden von ihren „Führungskräften“ wertgeschätzt und individuell nach Kräften gefördert. Alle sind jederzeit bereit, Andere zu unterstützen. Hat ein Team seine Aufgabe vorzeitig erledigt, bemüht es sich eigenständig um einen neuen Auftrag. Wie die Praxis zeigt, ist dieses Optimum erreichbar, wenn folgende entscheidende Fähigkeiten und Schlüsselfaktoren entwickelt werden, gewissermaßen die Agilitäts- DNA: 3.1 Systematische Themen- und…

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Abschied vom Vorgesetzten (Digitaler) Wandel erfordert agile Teams in holokratischen Strukturen (Teil 1/4)

von Harald Korsten Behauptungen Eigenständigen, fachlich und sozial kompetenten Teams in hierarchiefreien Organisationen gehört die Zukunft. Führungsverhalten in „normalen“ Organisationsstrukturen ist Agilitätshemmnis Nr. 1. Die Evolution der Führungskultur hat ein revolutionäres Level erreicht: „Führungskräfte 4.0“, befreit  von fachlichen und disziplinarischen Weisungsbefugnissen, werden zu kompetenten Trainern und Prozessbegleitern agiler Teams. Dieser Paradigmenwechsel zur Gestaltung des  Wandels erzeugt Widerstand – Gewohnheit und relative Zufriedenheit mit dem Status Quo schlägt nie reibungslos um in Neugier und Offenheit für Veränderung. 1. Agil?! „Was bedeutet Agilität für Sie?“ Schneller und/oder flexibler zu sein, antworten gestandene…

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Die Working Life-Studie der Personalberatung Michael Page zeigt: Arbeitnehmern fällt es zunehmend schwer Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben zu ziehen.

Die derzeitige Arbeitswelt bietet vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung des eigenen Arbeitstags – mobilen Endgeräten sei Dank. Im Umkehrschluss lässt dies jedoch Berufsalltag und Freizeit immer weiter verschwimmen. Doch in welchem Ausmaß und auf welchen Ebenen gehen Arbeit und Privates bereits ineinander über? Die Working Life-Studie von Michael Page zur Vermischung von Privat- und Berufsleben liefert eine Bestandsaufnahme. Das Fazit: Arbeitnehmern fällt es zunehmend schwer, Grenzen zwischen den beiden Bereichen zu ziehen – zeitlich, persönlich sowie räumlich. An der europaweiten Umfrage nahmen in Deutschland 669 Personen teil. Ein kurzer Blick…

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Arbeitsplatz der Zukunft mit Workspaces

Wunsch und Wirklichkeit – der Arbeitsplatz der Zukunft Büroarbeitsplätze haben sich in den letzten Jahren bereits stark verändert und sie werden sich in den kommenden Jahren noch mehr verändern. Mit der Digitalisierung, die langsam in den Köpfen aller ankommt, wachsen auch die Ansprüche der Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplatz – insbesondere bei der jüngeren Generation. Sie sehen vor allem die Vorteile eines digitalen und mobilen Arbeitsplatzes. Doch viele Arbeitgeber können diese Erwartungen noch nicht oder zumindest nicht vollständig erfüllen. Auch wenn sie vielleicht das Gefühl haben, bereits auf einem guten Weg…

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„Wie drücken Sie Ihre Zahnpastatube aus?“

Umfrage: Die skurrilsten Erfahrungen in Bewerbungsgesprächen In Bewerbungsgesprächen müssen Personalberater oder Geschäftsführer mit gezielten Fragen die Eignung der Bewerber für eine offene Stelle prüfen. Dabei bedienen sie sich oft an ungewöhnlichen Fragen, um die Kandidaten aus der Reserve zu locken. Das Vergleichsportal Gehalt.de hat 509 Personen zu ihren skurrilsten Erfahrungen in Bewerbungsgesprächen befragt. Rund 70 Prozent der Teilnehmer geben an, sich bei einem Bewerbungsgespräch unwohl gefühlt zu haben. Die meisten davon (rund 60 Prozent) aufgrund von Respektlosigkeit oder Unhöflichkeit. Circa 5 Prozent geben Sexismus als Grund an. Trotzdem haben 76…

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Transformation ist nichts für Feiglinge

von Kai Anderson, Vorstand Promerit AG  Nichts ist von der Vorbereitung her zweifelhafter und von der Durchführung her gefährlicher als der Wille, sich zum Neuerer aufzuschwingen. Denn wer dies tut, hat die Nutznießer des alten Zustandes zu Feinden, während er in den möglichen Nutznießern des neuen Zustands nur lasche Verteidiger hat.“ (Niccolo Machiavelli.) Kann man heute eigentlich noch Machiavelli zitieren? In Zeiten, in denen wir alle so kooperativ sind, nur noch Kollegen und keine Chefs mehr haben, in denen die Krawatten traurig in den Kleiderschränken verkümmern? Kann man, wenn es…

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