Erste Erfahrungen mit der Datenschutzgrundverordnung DSGVO

von Rainer Geiß Geschäftsführer Frama Deutschland GmbH TÜV zertifizierter Datenschutzbeauftragter   Am 25. Mai 2018 ist die europäische Datenschutzgrundverordnung DSGVO final in Kraft getreten. Im Vorfeld zu diesem Datum wurde in den Medien viel spekuliert: teilweise sachlich, teilweise kritisch, leider sogar in Teilen unseriös, was Unternehmen erwartet, wenn sie sich nicht an die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und der DSGVO, halten. Nachdem einige Wochen ins Land gegangen sind ist festzustellen, dass sich die Erde noch dreht und das alte Sprichwort : „Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“ auch…

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Führen im Strudel – Worauf es in der VUKA-Welt ankommt (Teil 2/2)

von Dr. Tobias Heisig und Dr. Alexander Wittwer Fortsetzung von PI 26/18 Selbstbestimmung Angesichts der Anforderungen in der VUKA-Welt müssen wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir nicht „Opfer“ der Umstände sind, sondern dass wir immer Handlungsspielräume haben, die wir aktiv nutzen können. Wir nennen diese Haltung „Flughöhe Wahl“. Dabei richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die von uns zu beeinflussenden Themen und Aspekte der Situation und handeln dann aus dieser Perspektive heraus. Das Handeln erfolgt insbesondere auch dann aus einer inneren Haltung des Entscheiders, wenn der Handlungsspielraum relativ gering…

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Führen im Strudel – Worauf es in der VUKA-Welt ankommt (Teil 1/2)

von Dr. Tobias Heisig und Dr. Alexander Wittwer Viele Führungskräfte erfahren ihre aktuelle Situation als volatil, unsicher, komplex und ambig. Das Akronym „VUKA“ benennt diese Welt der häufigen Veränderungen, der geringen Vorhersagbarkeit, der anspruchsvollen Verflechtungen und der mehrdeutigen (ambigen) Faktenlage. Anhand von drei fundamentalen Erfolgsdimensionen erfahren Sie, was dies für Führung bedeutet. Resonanz In der VUKA-Welt wird ein wirksames Teamwork oft dadurch erschwert, dass viele Führungskräfte und Mitarbeiter ein permanentes Grundgefühl des Drucks und der Hetze erleben. Was dadurch in der Zusammenarbeit oft zu kurz kommt, ist Resonanz. Resonanz bedeutet,…

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BEM optimieren – Prävention durch Rückkehrgespräche stärken ( Teil 3/3)

Fortsetzung von PI24/18 Führt also eine sozialkompetente Führungskraft mit einer/m Beschäftigten Rückkehrgespräche, und diese Person erreicht entweder mit einer oder mehreren Abwesenheiten die 6-Wochen, kann das BEM-Gespräch, wenn es denn vom Beschäftigten nicht abgelehnt wird,  – es sei denn, der/die Betroffene lehnt die Führungskraft ab! – auch ausschließlich zwischen Führungskraft und Beschäftigtem stattfinden, wenn diese/r nicht möchte, dass eine Person der Interessenvertretung teilnimmt. Ein BEM-Gespräch ist dann in nichts von einem Rückkehrgespräch zu unterscheiden; und je besser Rückkehrgespräche geführt werden, desto weniger BEM-Gespräche wird es geben! Denn gut geführte Rückkehrgespräche…

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BEM optimieren – Prävention durch Rückkehrgespräche stärken (Teil 2/3)

Zu Variante 1: Die betroffene Führungskraft wird über diese Variante aus der Verantwortung genommen. Dies hat Auswirkungen auf die Motivation der Führungskraft. Sie fühlt sich u.U. übergangen, wenn aus dem BEM-Gespräch Maßnahmen im Bereich der Führungskraft vereinbart und ohne deren Mitwirkung verabschiedet und umgesetzt werden. Versteht man das Führen derartiger Gespräche auch als Personalentwicklungsmaßnahme für Führungskräfte, in denen diese ihre Sozialkompetenz trainieren und beweisen können, wird hier eine große Chance  zur Führungskräfteentwicklung vertan. Stattdessen wird die Sozialkompetenz einer Person der Personalbteilung trainiert. Gelegentlich werden sogar von außerhalb Personen eingestellt, die…

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BEM optimieren – Prävention durch Rückkehrgespräche stärken (Teil 1/3)

Gesundheit hängt in besonderem Maße von Emotionen ab. Neueste Untersuchungen konnten nachweisen, dass Angst über den Umweg Stress eine der Hauptursachen für Krankheit ist. Anstrengungen, um die betriebliche Gesundheit zu verbessern, gehen daher auch zumeist über kommunikative Ansätze wie z.B. BEM-Gespräche. Rückkehrgespräche konnten sich in den letzten 20 – 30 Jahren etablieren. Sie unterscheiden sich grundsätzlich zu Krankenrückkehrgesprächen, da sie wertschätzend und fürsorglich nach jeder Art von Abwesenheit (u.a. auch nach Urlaub) geführt werden. Sie nehmen einen positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur. Im Gegensatz dazu bewirken Krankenrückkehrgespräche oft, dass Mitarbeiter…

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Systemisches Boxcoaching (sysbox)® – neue Methode in der Persönlichkeitsentwicklung (Teil 2/2)

Fortsetzung von PI21/18 Beispiel Steffi, 34, Ingenieurin für Fahrzeugtechnik. Steffi kam ins Coaching, weil sie eine neue Stelle antritt und bislang mit neuen Teams keine guten Erfahrungen gemacht hat. Leider wird sie immer wieder in kurzer Zeit zur Außenseiterin, Kollegen meiden sie und schnell bekommt sie den Ruf, arrogant zu sein. Mit dem Job-Wechsel will sie dem diesmal  gezielt entgegensteuern. Nach einem Vorgespräch und einer Einführung in grundlegende Boxtechniken konnten wir mit Partnerübungen (gezielte Schläge auf Körperdeckung und Trainings-Pads) starten. Dabei konnte ich in verschiedenen Übungen wahrnehmen, dass Steffi sehr…

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Systemisches Boxcoaching (sysbox)® – neue Methode in der Persönlichkeitsentwicklung (Teil 1/2)

  Mut und Disziplin, Selbstsicherheit und Durchsetzungsstärke, Geben und Nehmen und ein treffsicherer Blick fürs Gegenüber. Erkennen, wann man strategisch sinnvoll angreifen kann und wann man besser die Deckung geschlossen hält – wer kann bestreiten, dass das zu den Kernfähigkeiten einer Führungskraft oder eines erfolgreichen Managers gehört? All das sind aber auch Persönlichkeitsmerkmale, die einen guten Boxer beschreiben. Was liegt als also näher als beide Welten zusammenzubringen um voneinander zu lernen? Ich selbst bin Boxsportler, seit unzähligen Jahren. Just for fun – keine großen Wettkämpfe oder Titel. Dieser Sport hat…

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1.000 Interim Manager berichten über Marktentwicklung in Deutschland

Interim Manager (IM) bewerten 2017 mit Top Note – erstmals schlägt der Rückblick die Prognose IM-Provider vergrößern Marktanteil deutlich Auslandsgeschäft sehr rege IM schätzen Digitalisierungsdruck für ihre jeweiligen Schwerpunktbranchen sehr unterschiedlich ein   Die Studie „Interim Management in Deutschland 2018“ zeigt eine sehr positive Stimmung im Markt. 2,04, das ist die Schulnote, die die an der Umfrage teilnehmenden 997 Interim Manager dem Jahr 2017 geben. Für 2018 sieht es noch rosiger aus, erstmalig erwarten die IM eine 1A-Entwicklung, 1,99 ist der ermittelte Durchschnittswert. „Im Interim Management-Markt ist derzeit mächtig Feuer…

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Test gelungen: Jobware unterstützte eine Woche lang die dialogorientierte Jobsuche.

Der Stellenmarkt Jobware hat sich in einem Feldversuch fünf Tage lang ganz dem Thema Bewerber-Service verpflichtet: Per WhatsApp, Chat, Telefon, E-Mail und über Facebook konnten Bewerber Fragen rund um die Jobsuche und den Bewerbungsprozess an Jobware richten und erhielten hierauf täglich zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends prompt Antwort. „Wir haben in der Bewerber-Service-Woche mit mehr als 10.000 Menschen gesprochen und über 800 qualifizierte Gespräche geführt“, so Dr. Wolfgang Achilles, Jobware Geschäftsführer. Die Mehrheit der Bewerber sucht Beratung bei der Jobsuche. Manch einer möchte sich gezielt verändern und…

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