Generalleutnant wird Personalchef im BMVg

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Eberhard Zorn ist seit dem 24. Juli 2017 neuer Leiter der Abteilung Personal im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in Berlin und des Organisationsbereiches Personal. Der Generalleutnant trägt als „Personalchef der Bundeswehr“ Verantwortung für über 260.000 Soldatinnen, Soldaten und zivile Beschäftigte. Zentrale Aufgabe in seiner neuen Verantwortung wird es sein – im Rahmen des von der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen (CDU), am Mai 2016 vorgestellten Konzepts „Trendwende Personal – , die Truppenstärke bis 2023 deutlich zu erhöhen. Der gebürtige Saarländer trat 1978 in die Bundeswehr ein und blickt auf zahlreiche Führungsverwendungen zurück. Nach seinem Dienstantritt an der Artillerieschule Idar-Oberstein sammelte er viele Erfahrungen als Disziplinarvorgesetzter in diversen Verwendungen. Zorn führte von 2010 bis 2012 als Kommandeur die Luftlandebrigade 26 in Saarlouis und von 2014 bis 2015 die Division Schnelle Kräfte in Stadtallendorf. Von 2012 bis 2014 war er Büroleiter des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Zuletzt nahm er die Funktion des Abteilungsleiters Führung Streitkräfte wahr. Als Nachfolger von Vizeadmiral Joachim Rühle, der seit dem 19. Juli 2017 als Stellvertreter des Generalinspekteurs fungiert, übernahm Zorn die Aufgabe des Abteilungsleiters Personal im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Die Abteilung Personal verantwortet zentral den Personalprozess im Sinne eines bundeswehrgemeinsamen Ansatzes und die konzeptionellen Vorgaben für die kontinuierliche Anpassung des gesamten Personalkörpers der Bundeswehr. Der Schwerpunkt liegt auf Personalgewinnung, -planung und -entwicklung für Soldatinnen und Soldaten, Zivilpersonal und Reservisten. Zum vielfältigen Aufgabenbereich gehören auch Grundsatz-, Rechts-, Sozial- und Fürsorgeangelegenheiten. Weiterhin ist die Abteilung Personal für die Zukunftsthemen Bildung und Qualifizierung zuständig. Zu Zorns Verantwortungsbereich gehören auch die neuen Aufgabenbereiche Trendwende Personal, Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion.